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Ein Workshop für eine nachhaltigere Mode

Ein Workshop für eine nachhaltigere Mode

Die Fédération romande des consommateurs (FRC) und die Coopérative COSEDEC bieten am Samstag, den 30. November 2019, einen Workshop über nachhaltige Mode an.

Unser Verbrauch von Textilmaterialien hat erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt und den Ressourcenverbrauch. Es wird geschätzt, dass jeder Schweizer jährlich etwa 18 kg Textilien kauft, darunter 10 kg Kleidung. Jedes Jahr werden 80 neue Gegenstände pro Person gekauft, viermal mehr als vor zwanzig Jahren.

Eine Industrie, die viele natürliche Ressourcen verbraucht.
Für die Herstellung von Kleidung werden große Mengen an Energie, Wasser, Chemikalien und Öl benötigt. Es wird geschätzt, dass 2700 Liter Wasser benötigt werden, um ein T-Shirt herzustellen. Die Textilindustrie ist auch der zweitgrößte Verbraucher von Pestiziden weltweit. Und einige Stoffe, wie insbesondere PFCs, die zur Abdichtung von Sportbekleidung verwendet werden, sind schädlich für die Gesundheit und die Umwelt.

Produktionsbedingungen, die von NGOs angeprangert werden.
Auch die Bedingungen, unter denen Kleidung hergestellt wird, sind ein großes Thema. 60 Millionen Menschen arbeiten in der Textil- und Bekleidungsindustrie sowie in der Schuhherstellung. Einige arbeiten bis zu 80 Stunden pro Woche, mit Gehältern, die oft nicht die Grundbedürfnisse decken. Ende April erinnerte die NGO Public Eye an den traurigen Jahrestag der Tragödie von Rana Plaza, einem Gebäude, das von Tausenden von Textilarbeitern in Bangladesch zerstört wurde. Fünf Jahre nach diesem Ereignis bleiben die Sicherheits- und Vergütungsbedingungen für die Mitarbeiter oft prekär.

Es gibt Lösungen
Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Textilproduktion zu begrenzen. Separate Sammlung und Recycling oder, noch besser, die Wiederverwendung von Alttextilien ist Teil der Antwort. In der Schweiz werden jährlich fast 50’000 Tonnen oder rund 6 kg pro Einwohner geerntet. Etwa 65 % der gesammelten Altkleider sind noch tragbar, 15 % werden in Lumpen umgewandelt, 15 % werden zu Fasern recycelt und 5 % gelangen in die Verbrennung.

In den letzten Jahren sind einige Initiativen zur Verwendung von Naturmaterialien oder Recyclingfasern entstanden. Diese Innovationen sind zu begrüßen, bleiben aber im Vergleich zu den Tausenden von Modellen, die jedes Jahr produziert werden, anekdotisch. Darüber hinaus bleiben die Maßnahmen der Textilindustrie zur Gewährleistung sicherer Arbeitsbedingungen und fairer Löhne für ihre Mitarbeiter begrenzt.

Maßnahmen der Verbraucher
Die Verbraucher haben die Wahl, starke, langlebige Kleidung zu kaufen, in Depots oder Second-Hand-Läden zu gehen, Marken auszuwählen, die sich einer verantwortungsvollen Mode verschrieben haben und die Lebensdauer der von ihnen verwendeten Kleidung zu verlängern. Er kann die von der Fédération romande des consommateurs (FRC) organisierten „Bourses aux vêtements“ nutzen, um der Kleidung, die er nicht mehr trägt, neues Leben einzuhauchen und seine Garderobe zu einem günstigen Preis zu erneuern. Sie kann auch mit Konfektionsmarken zusammenarbeiten, indem sie beispielsweise offene Briefe unterzeichnet und verteilt, die von mehreren NRO zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie, insbesondere in Bezug auf Sicherheit und Löhne, vorgeschlagen werden.

In diesem Rahmen findet der Workshop „Sustainable Fashion“ am 30. November 2019 statt, der von der FRC und der Genossenschaft Cosedec organisiert wird.

Wann:
30. November 2019, von 22 bis 15 Uhr.

Wo:
Bahnhof Lausanne, Räume über dem Buffet.

Programm:
– Einkaufstour zu ethischen Adressen in Lausanne
– Kleidung reparieren – Nähwerkstatt
– Neu machen mit alter – Upcycling-Werkstatt
– Tipps für eine trendige, praktische und minimalistische Garderobe
– Profitieren Sie von den Tipps eines Bildberaters.
– Spiel um Sortierung und Informationen für eine verantwortliche Garderobe
– Kurzfilme auf der textilen Produktionslinie

Infos:

https://www.cosedec.ch/ateliers-mode-durable/

25. September 2019

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Mäusefrass erfolgreich repariert – ein Vergleich

Frisst der Teufel zur Not fliegen, bevorzugt die Maus den Mixer….

Über die Wintermonate tat sich eine hungrige Maus in der verlassenen Ferienwohnung am Mixer gütlich.

Um das entstandene Frassloch zu flicken, hat der Reparateur ein Alu-Blech gefertigt und mit kleinen Schrauben befestigt. Das handgefertigte Unikat funktioniert einwandfrei.

 

1. Juli 2019

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Erfolgreich repariert. Der übermotivierte Racletteofen

Das Problem:

Unser Racletteofen hat zu viel Leistung und ist zu heiss. So kommt beim Essen immer etwas Hektik auf….

 

Die Lösung:

Um den Ofen trotzdem gebrauchen zu können, baute ich ein Relais, welches  im Zyklus von 50 Sek. einmal ein- und wieder ausschaltet. Wie lange der Ofen jeweils eingeschaltet sein soll, kann mit einem Potentiometer eingestellt werden. Das erste Raclette genossen wir am Wochenende und das Gerät hat sich dabei bewährt.

 

Technischer Aufbau:

Steuerung durch einen kleinen Arduino-Mikroprozessor. Die Software steuert den LED-Zeitkranz um das Potentiometer. Das helle LED zeigt jeweils, wieviel Zeit bereits abgelaufen ist.  Wenn die Einschaltzeit um ist, kommt kein Strom mehr zum Gerät und die helle LED wandert in blau weiter (Kühlphase). Ist die Ausschaltzeit abgelaufen, schaltet sich der Ofen wieder eingeschaltet und die helle LED leuchtet wieder rot.

 

ACHTUNG: Hier wurde mit Netzstrom gearbeitet, Laien sollten Hilfe von einer Fachperson beiziehen

26. Juni 2019

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Repair Cafés retten monatlich über 800 Gegenstände vor dem Abfall

Schweiz – Der Konsumentenschutz hat die in Schweizer Repair Cafés erhobenen Daten ausgewertet. Demnach nahm die ehrenamtliche Reparaturbewegung im 2018 schweizweit über 14’000 Gegenstände zur Reparatur entgegen. Von zehn Gegenständen wurden durchschnittlich sechs erfolgreich repariert. Pro Monat entspricht dies 841 erfolgreichen Reparaturen.

Die Schweizer Reparaturbewegung ist fleissig: Pro Monat versucht sie, rund 1’380 Gegenständen ein zweites Leben zu schenken. Im Durchschnitt reparieren die Repair Cafés erfolgreich 841 Dinge pro Monat (teilweise gelingende Reparaturen wurden nicht berücksichtigt). In ein Repair Café werden pro Jahr statistisch gesehen 123 Gegenstände zur Reparatur gebracht. Am meisten gebracht werden Lampen, Hosen und Kaffeemaschinen.

11. Juni 2019

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reparierBar Quartiertreffpunkt Burg

Am Samstag, den 20. Oktober 2018 findet die reparierBar im Quartiertreffpunkt Burg statt.

Wie immer nach dem Motto „reparieren statt wegwerfen“ versuchen die Reparateurinnen und Reparateure beider Teams alles zu reparieren, was sich herbeitragen lässt. Ihre Arbeitszeit ist an diesem Tag kostenlos und man kann beim Reparieren auch gleich mithelfen oder zusehen. Alle Gegenstände werden nach Eingangsreihenfolge den geeigneten Fachpersonen zugeteilt.

Annahmeschluss ist um 13:45 Uhr. Das gemeinsame Ziel ist es, dem Personal der regionalen Schrottsammelstellen künftig zu mehr Worklife Balance zusammen mit ihrer Familie zu verhelfen!

Mehr Infos: www.reparier-bar.ch

 

Noch immer haben sie Dich nicht gefunden!     Oder Du sie nicht?

Das OK-Team der reparierBar sucht ab sofort 2 bis 3 weitere OK-Mitglieder, die tatkräftig und begeistert die reparierBar in die Zukunft begleiten.

Eine/Einer von diesen 2 bis 3 neuen OK Mitgliedern sollte neben der Freude an einer sinnstiftenden Tätigkeit für die reparierBar speziell ein Flair für Öffentlichkeitsarbeit besitzen. D.h. Social Media, Werbung für Events, Facebook, Networking mit anderen RepairCafes und Gruppen sowie die Mitbetreuung/-gestaltung der Website machen Euch Spass.

Es handelt sich um ein Ehrenamt, was bedeutet: keine materiellen Güter aber viel Ehr‘ kann erlangt werden und dazu ein Team, das gespannt auf Euch ist, Euch gerne aufnimmt und Eure neuen Ideen einfliessen lässt.

Schneit an einer der reparierBar Tage vorbei oder meldet Euch unter: info@reparier-bar.ch

Verteilt diese Info gern in Eurem Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis!

 

PS: die nächste reparierBar am 24. November 2018

10. Oktober 2018

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reparierBar in der MacherSchaft!

rapierbar logo

Am Samstag, den 01. September 2018 findet das zweites, besonderes Event in diesem Jahr statt. Gemeinsam werden ein Reparieren mit und in der MacherSchaft BaselGärtnerstrasse 46 von 11 bis 14 Uhr gestalten. Lageplan: http://www.macherschaft.ch/kontakt/

Wie immer nach dem Motto „reparieren statt wegwerfen“ versuchen die Reparateurinnen und Reparateure beider Teams alles zu reparieren, was sich herbeitragen lässt. Ihre Arbeitszeit ist an diesem Tag kostenlos und man kann beim Reparieren auch gleich mithelfen oder zusehen. Alle Gegenstände werden nach Eingangsreihenfolge den geeigneten Fachpersonen zugeteilt.

Annahmeschluss ist um 13:30 Uhr. Das gemeinsame Ziel ist es, dem Personal der regionalen Schrottsammelstellen künftig zu mehr Worklife Balance zusammen mit ihrer Familie zu verhelfen!

Mehr Infos: www.reparier-bar.ch und http://www.macherschaft.ch/workshops-basel

 

Noch immer haben sie Dich nicht gefunden!     Oder Du sie nicht?

Das OK-Team der reparierBar sucht ab sofort 2 bis 3 weitere OK-Mitglieder, die tatkräftig und begeistert die reparierBar in die Zukunft begleiten.

Eine/Einer von diesen 2 bis 3 neuen OK Mitgliedern sollte neben der Freude an einer sinnstiftenden Tätigkeit für die reparierBar speziell ein Flair für Öffentlichkeitsarbeit besitzen. D.h. Social Media, Werbung für Events, Facebook, Networking mit anderen RepairCafes und Gruppen sowie die Mitbetreuung/-gestaltung der Website machen Euch Spass.

Es handelt sich um ein Ehrenamt, was bedeutet: keine materiellen Güter aber viel Ehr‘ kann erlangt werden und dazu ein Team, das gespannt auf Euch ist, Euch gerne aufnimmt und Eure neuen Ideen einfliessen lässt.

Schneit an einer der reparierBar Tage vorbei oder meldet Euch unter: info@reparier-bar.ch

Verteilt diese Info gern in Eurem Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis!

 

PS: die nächste reparierBar ist wieder im Stammhaus Quartiertreff Burg am 20. Oktober 2018

27. August 2018

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Gärtnern ohne Garten: Wie aus alten Verpackungen kleine Gärten werden

Es ist Frühling, die Natur wird grüner, und die Gartensaison beginnt. Gärtnern können Sie auch ohne eigenen Garten. Alte Verpackungen lassen sich ganz leicht in Mini-Gärten verwandeln. Machen Sie aus alten Kisten kleine Blumenbeete, oder ziehen Sie Setzlinge in einem Recycling-PET-Flaschentopf.

Werfen Sie vermeintlich unnötige Verpackungen nicht sofort weg. Sie lassen sich wunderbar in kleine Töpfe, Beete und Gärtchen verwandeln. Blumen, Kräuter und andere Pflanzen brauchen nämlich gar nicht viel. Sie wachsen dort am liebsten, wo sie Erde, Wasser und Licht bekommen. Wir haben es ausprobiert und ein paar Verpackungen umgenutzt. Lassen Sie sich inspirieren und probieren Sie einfach aus!

So finden Sie den Weg zu den Anleitungen und Inspirationen: https://www.wwf.ch/de/stories/gaertnern-ohne-garten-wie-aus-alten-verpackungen-kleine-gaerten-werden

23. April 2018

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Eröffnung RepShop Allschwil

Reparieren statt wegwerfen – eine Liebeserklärung an Umwelt und Klima.

Am Samstag 21. April 2018 hat an der Ochsengasse 7a, Allschwil der neue RepShop eröffnet.

Bernhard Vogt und sein Team schenken Haushaltsgeräten, Spielzeug, Kinderwagen, Trottinetts, Unterhaltungselektronik, Kleinmöbel, Werkzeug, Gartengeräten und vielem mehr ein neues Leben.

Der RepShop ist am Samstag von 10.00 bis 12.00  Uhr oder nach Vereinbarung geöffnet.

Weitere Infos unter: https://www.reparaturfuehrer.ch

23. April 2018

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Repartur-Event 26. Mai 2018 Markthalle Basel

Reparatur-Event am Samstag 26. Mai 2018 von 11.00 bis 16.00 Uhr in der Markthalle Basel

Die reparaturBar und rep-statt machen gemeinsam wieder ganz, was sich reparieren lässt.

Gemeinsam mit Ihnen versuchen die Reparateure beider Teams, Ihre geschätzten Gegenstände wieder fit und nutzbar zu machen.

Die Reparaturarbeitszeit ist an diesem Tag kostenlos, es besteht eine freiwillige Kaffeekasse.

Repariert wird alles was tragbar ist. Kommen Sie vorbei und bringen Sie es mit.

Weitere Informationen zum Event: http://rep-statt.ch/

23. April 2018

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reparierBar

rapierbar logo

Am Samstag, den 26. Mai 2018 von 11 bis 16 Uhr findet erstmals ein gemeinsames Reparieren in der Markthalle Basel, als Reparatur-Event zwischen RepaierBar und RepStatt statt.

Getreu dem Motto „reparieren statt wegwerfen“ versuchen die Reparateurinnen und Reparateure beider Teams alles zu reparieren, was sich herbeitragen lässt. Ihre Arbeitszeit ist an diesem Tag kostenlos und man kann beim Reparieren auch gleich mithelfen oder zusehen. Alle Gegenstände werden nach Eingangsreihenfolge den geeigneten Fachpersonen zugeteilt.

Annahmeschluss ist um 15 Uhr. Unser aller Ziel ist es, dem Personal der regionalen Schrottsammelstellen künftig zu mehr Pausen zu verhelfen!

Mehr Infos: www.reparier-bar.ch und www.rep-statt.ch

 

Mithilfe gesucht:

Das OK-Team der reparierBar sucht ab sofort 2 bis 3 weitere OK-Mitglieder, die tatkräftig und begeistert die reparierBar in die Zukunft begleiten.

Eine/Einer von diesen 2 bis 3 neuen OK Mitgliedern sollte neben der Freude an einer sinnstiftenden Tätigkeit für die reparierBar speziell ein Flair für Öffentlichkeitsarbeit besitzen. D.h. Social Media, Werbung für Events, Facebook, Networking mit anderen RepairCafes und Gruppen sowie die Mitbetreuung/-gestaltung der Website machen Euch Spass.

Es handelt sich um ein Ehrenamt, was bedeutet: keine materiellen Güter aber viel Ehr‘ kann erlangt werden und dazu ein Team, das gespannt auf Euch ist, Euch gerne aufnimmt und Eure neuen Ideen einfliessen lässt.

Schneit an einer der reparierBar Tage rein oder meldet Euch unter: info@reparier-bar.ch

Verteilt diese Info gern in Eurem Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis!

 

PS: die zweite Überraschung 2018 wird die nächste repairerBar sein.

Sie ist am 01. September 2018 mit der Macherschaft in der Gärtnerstrasse 46, Basel

16. April 2018

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