C

REPARATUR BLOG

4. Schweizer Reparaturtag – Programm in Luzern

Am 19. Oktober 2018 wird in der Stadt Luzern im Rahmen des 4. Schweizer Reparaturtages geflickt und gewerkelt. In der Stadtbibliothek und im öko-forum (Löwenplatz 11) werden von 10 bis 16 Uhr diverse Workshops angeboten, wo alte Produkte zu Neuwertigem umfunktioniert werden (upcyceln).

Im Neubad (Bireggstrasse 36), im Bourbaki (Löwenplatz 11) und im Tüftelwerk (Unterlachenstrasse 5) finden Repair-Cafés statt. Reparaturprofis erwecken dort defekte Gegenstände gemeinsam mit den Besitzerinnen und Besitzern zu neuem Leben.
Um 17 Uhr wird im stattkino der Film «Welcome to Sodom – dein Smartphone ist schon hier» über Europas grösste Müllhalde mitten in Afrika gezeigt und anschliessend im Rahmen eines Podiums diskutiert.
Details und Programm unter: www.umweltberatung-luzern.ch/reparaturtag

Freundliche Grüsse

Christian Frank
Leiter öko-forum, Umweltberater

041 412 32 32
christian.frank@umweltberatungluzern.ch
Mo, Mi, Do, Fr

Umweltberatung Luzern, öko-forum
Bourbaki, Löwenplatz 11, 6004 Luzern
www.umweltberatungluzern.ch

Informieren Sie sich über aktuelle Umweltthemen im Kanton Luzern: Newsletter / Twitter / Facebook

17. Oktober 2019

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Kommentar schreiben

ReparierBar

Freunde der reparierBar,

am Samstag, den 19. Oktober 2019 findet zur gewohnten Zeit von 11 bis 14 Uhr in der Bauteilbörse, Barcelonastrasse 4, 4142 Münchenstein (Dreispitz) reparierBar statt.

Bestimmt hat sich in der langen Sommerpause so einiges zum Reparieren angesammelt? Nun wäre es doch an der Zeit, dies alles gemäss unseres Mottos „reparieren statt wegwerfen“ unseren versierten und fantasiereichen Reparateurinnen und Reparateure in die Hände zu geben. Alles, was sich herbeitragen lässt, ist willkommen. Ihr könnt wie immer beim Reparieren mithelfen oder nur zusehen. Alle Gegenstände werden nach Eingangsreihenfolge den geeigneten Fachpersonen zugeteilt.
Annahmeschluss ist um 13:45 Uhr. Unser aller Ziel ist es, den reparierbaren Gegenständen ein längeres Leben „einzuhauchen“ und somit der Wegwerfmentalität bzw. dem Neukauf-Rausch ein Schnippchen zu schlagen.

Wie teile ich Dinge, die ich nur selten benötige? Als Erinnerung …
Geht es doch so langsam auf die Bastelzeit für Advent und Weihnachten zu, was man den Werbetexten und Katalogen mittlerweile schon im Spätsommer entnimmt. In jedem Haushalt befinden sich Werkzeuge und Geräte für Freizeit und Unterhaltung, die Ihr nur sehr selten braucht und Liebe Ihr auch gerne einem netten Mitmenschen verleihen wollt. Und Ihr selbst wärt aber vielleicht auch froh, ein Gerät ausleihen zu können, was nur einmalig oder kurz von Nöten ist. Schaut mal hier rein für lustige Angebots-Kleber an Eurem Briefkasten oder wenn Ihr auf der Suche nach Spezialwerkzeugen und –geräten seid:
www.pumpipumpe.ch
www.sharely.ch

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen oder Kennenlernen am 19. Oktober 2019,
mit herzlichen Grüssen

Euer reparierBar-Team

30. September 2019

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Kommentar schreiben

Ein Workshop für eine nachhaltigere Mode

Ein Workshop für eine nachhaltigere Mode

Die Fédération romande des consommateurs (FRC) und die Coopérative COSEDEC bieten am Samstag, den 30. November 2019, einen Workshop über nachhaltige Mode an.

Unser Verbrauch von Textilmaterialien hat erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt und den Ressourcenverbrauch. Es wird geschätzt, dass jeder Schweizer jährlich etwa 18 kg Textilien kauft, darunter 10 kg Kleidung. Jedes Jahr werden 80 neue Gegenstände pro Person gekauft, viermal mehr als vor zwanzig Jahren.

Eine Industrie, die viele natürliche Ressourcen verbraucht.
Für die Herstellung von Kleidung werden große Mengen an Energie, Wasser, Chemikalien und Öl benötigt. Es wird geschätzt, dass 2700 Liter Wasser benötigt werden, um ein T-Shirt herzustellen. Die Textilindustrie ist auch der zweitgrößte Verbraucher von Pestiziden weltweit. Und einige Stoffe, wie insbesondere PFCs, die zur Abdichtung von Sportbekleidung verwendet werden, sind schädlich für die Gesundheit und die Umwelt.

Produktionsbedingungen, die von NGOs angeprangert werden.
Auch die Bedingungen, unter denen Kleidung hergestellt wird, sind ein großes Thema. 60 Millionen Menschen arbeiten in der Textil- und Bekleidungsindustrie sowie in der Schuhherstellung. Einige arbeiten bis zu 80 Stunden pro Woche, mit Gehältern, die oft nicht die Grundbedürfnisse decken. Ende April erinnerte die NGO Public Eye an den traurigen Jahrestag der Tragödie von Rana Plaza, einem Gebäude, das von Tausenden von Textilarbeitern in Bangladesch zerstört wurde. Fünf Jahre nach diesem Ereignis bleiben die Sicherheits- und Vergütungsbedingungen für die Mitarbeiter oft prekär.

Es gibt Lösungen
Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Textilproduktion zu begrenzen. Separate Sammlung und Recycling oder, noch besser, die Wiederverwendung von Alttextilien ist Teil der Antwort. In der Schweiz werden jährlich fast 50’000 Tonnen oder rund 6 kg pro Einwohner geerntet. Etwa 65 % der gesammelten Altkleider sind noch tragbar, 15 % werden in Lumpen umgewandelt, 15 % werden zu Fasern recycelt und 5 % gelangen in die Verbrennung.

In den letzten Jahren sind einige Initiativen zur Verwendung von Naturmaterialien oder Recyclingfasern entstanden. Diese Innovationen sind zu begrüßen, bleiben aber im Vergleich zu den Tausenden von Modellen, die jedes Jahr produziert werden, anekdotisch. Darüber hinaus bleiben die Maßnahmen der Textilindustrie zur Gewährleistung sicherer Arbeitsbedingungen und fairer Löhne für ihre Mitarbeiter begrenzt.

Maßnahmen der Verbraucher
Die Verbraucher haben die Wahl, starke, langlebige Kleidung zu kaufen, in Depots oder Second-Hand-Läden zu gehen, Marken auszuwählen, die sich einer verantwortungsvollen Mode verschrieben haben und die Lebensdauer der von ihnen verwendeten Kleidung zu verlängern. Er kann die von der Fédération romande des consommateurs (FRC) organisierten „Bourses aux vêtements“ nutzen, um der Kleidung, die er nicht mehr trägt, neues Leben einzuhauchen und seine Garderobe zu einem günstigen Preis zu erneuern. Sie kann auch mit Konfektionsmarken zusammenarbeiten, indem sie beispielsweise offene Briefe unterzeichnet und verteilt, die von mehreren NRO zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie, insbesondere in Bezug auf Sicherheit und Löhne, vorgeschlagen werden.

In diesem Rahmen findet der Workshop „Sustainable Fashion“ am 30. November 2019 statt, der von der FRC und der Genossenschaft Cosedec organisiert wird.

Wann:
30. November 2019, von 22 bis 15 Uhr.

Wo:
Bahnhof Lausanne, Räume über dem Buffet.

Programm:
– Einkaufstour zu ethischen Adressen in Lausanne
– Kleidung reparieren – Nähwerkstatt
– Neu machen mit alter – Upcycling-Werkstatt
– Tipps für eine trendige, praktische und minimalistische Garderobe
– Profitieren Sie von den Tipps eines Bildberaters.
– Spiel um Sortierung und Informationen für eine verantwortliche Garderobe
– Kurzfilme auf der textilen Produktionslinie

Infos:

https://www.cosedec.ch/ateliers-mode-durable/

25. September 2019

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Kommentar schreiben

Waerchi – Alte und gebrochene Skateboards finden ihren Nutzen

Wir sind zwei Freunde aus Solothurn und haben uns durch Skateboarding kennengelernt.
Aus dem gemeinsamen Hobby enstand die Faszination zu Produktdesign und Holzhandwerk.
Seitdem treffen wir uns nach der Arbeit, nebst dem Skaten auch in der Werkstatt.

Mehr über die Jungs erfahren, die aus alten Skateboards verschiedene Sachen erstellen wie Tische, Regale, Flaschenöffner etc.
auf  www.waerchi.com

 

 

12. September 2019

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Kommentar schreiben

Zu Besuch beim Messerschleifer und -schärfer

Gemäss Wikipedia lautet der Begriff: Scheren- oder Messer- oder Wanderschleifer. Es sind Handwerker, die als Reparatur-, Wartungs- und Instandhaltungsarbeit stumpfe Messer, Scheren und anderes Schneidwerkzeug schärfen und in Stand setzen. Scherenschleifer gilt als alter Beruf des fahrenden Volkes. Es handelt sich um einen Anlernberuf, der gleichwohl viel Erfahrung erfordert und heute meist sowohl als Reisegewerbe von umherziehenden Kleinunternehmern als auch an festen Standorten praktiziert wird. Der Beruf wird inzwischen nur noch selten ausgeübt und zählt damit zu den aussterbenden Handwerken.
Ich habe das Glück, das vis-à-vis meiner Arbeitsstätte ein Messerschärfer seine Werkstatt betreibt und ich ihn besuchen und ihm bei der Arbeit über die Schultern schauen darf. Viele unterschiedliche Sachen liegen zum Bearbeiten und Schleifen bereit: Sägeblätter, Messer aus Haushaltungen oder – wie gerade im Moment – 60 Stück Tafelmesser aus einem Altersheim, ein Sägeblatt von einer Aufschnittmaschine eines Restaurants, eine Papierschneidemaschine aus einem Schulhaus, dessen Schnittfläche vom Zuschneiden von Papier ganz stumpf geworden ist, diverse Bandsägeblätter, zu ersetzende Zähne von Sägeblättern etc. Ein Spezialauftrag liegt auch noch vor! Ein grosser Bohrer eines Elektrikers (Durchmesser ca. 3 – 4 cm) ist durch das viele Aufsetzen ins Bohrfutter schon ganz abgegriffen, der Bohrer lässt sich nicht mehr gut und bündig ins Bohrfutter einspannen. Pesche, der Messerschleifer, zwickt das oberste Stück weg und setzt den Bohrer in eine Maschine ein, um den Bohrkopf zu fixieren. Feineinstellung hier, Einstellung und Drehen da und er beginnt damit, beidhändig die Räder der Maschine zu bedienen und drei neue Kanten in den Bohrer zu schleifen, so dass dieser im Bohrfutter wieder greift und auch wieder hält. Was mir auffällt: Diese Arbeit benötigt enorme Präzision und Fingerfertigkeit! Ein falsches Ansetzen oder Schleifen würde ein Sägeblatt oder Messer oder sonstiges Arbeitsgerät ruinieren! Wenn ich da an mein teures Kai Shun Messer denke…..! Dieses hat er mir aber bereits erfolgreich und fachmännisch geschliffen, so dass ich wieder gerne damit Gemüse schnipsle.
Ein weiterer spezieller Auftrag hat mir Pesche erklärt und gezeigt. Statt eines Käseschneidedrahtes wollte ein Maschinenhersteller ein Käseschneideband. Dieses Band ist lediglich ca. 5 mm breit, davon muss gut die Hälfte quer am Ansatz geschliffen werden, so dass Käse statt mit Draht (wie wir es sonst kennen) mit diesem Sägeband gebrochen werden kann. Eine spezielle Herausforderung und zudem muss dieses Band ab Rolle bearbeitet werden, was wiederum etwas Erfindergeist und Ideen erfordert. Aber auch dies hat Pesche erfolgreich gemeistert. Übrigens hat er ursprünglich einmal Schreiner gelernt und sich das Fachwissen für das Schleifen verschiedenster Materialien und das Bedienen der Arbeitsgeräte beigebracht.

19. August 2019

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Kommentar schreiben

Zu Besuch beim Glockengiesser und -doktor

Glocke mit Riss zum Flicken

Glocken und Treichlen haben einen grossen traditionellen Stellenwert in der Schweiz.
Durch den Gebrauch – beim Treichlen oder beim Tragen durch das Veh – können diese aber auch Risse, Spalten etc. abbekommen. Ist dies der Fall, tönt die Glocke oder die Treichle nicht mehr klangvoll, sondern blechig oder hohl und muss zum Glockendoktor, um repariert zu werden.
Glocken gibt es in vielen verschiedenen Grössen. Sie bestehen aus Bronze (Legierung aus 80% Kupfer, 20% Zinn) und werden allesamt in Handarbeit gegossen und auch beschriftet. Die Glocke benötigt je nach Grösse mehrere Stunden Arbeit. Das Beschriften – ebenfalls von Hand – braucht schnell mal einen halben Tag Aufwand. Der Klöppel im Innern der Glocke wird übrigens aus Recyclingmaterial (Altmessing aus diversen Betrieben) gefertigt.
Oftmals hat der Glockengiesser im Frühling und Herbst nach Alpauf- und Alpabzügen mehr zu tun, gespaltene Glocken oder Treichlen zu flicken. Einen Riss in einer Glocke zu reparieren dauert ohne weiteres eine Stunde und mehr. Der Spalt wird aufgesägt, so dass die Spannung herausgenommen werden kann. Es wird mit einem Gasbrenner vorgewärmt und mit Silberlot (was sehr teuer ist) gelötet. Nach dem Abkühlen wird gefeilt, geschliffen und verputzt, so dass die Glocke wiederum in altem Glanz erstrahlt und auch wieder schön klingt.
Treichlen übrigens bestehen meist aus Stahlblech. Sie werden entweder von Hand geschmiedet oder in einer Form gepresst hergestellt. Glocken und Treichlen sind auch beliebte Geschenke oder Preise auf einem Gabentisch. Für das Eidgenössische Schwingfest vom kommenden Wochenende hat der Glockengiesser fünfzehn Glocken und Treichlen gegossen und bearbeitet. Ebenfalls hat er mir erzählt, dass ein gewisser Skirennfahrer namens Marcel Hirscher nicht mehr an den Weltcup in Adelboden kommen würde, wären da die beliebten Glocken und Treicheln nicht mehr mit dabei ;-).
Es gibt in der Schweiz übrigens nur noch sechs Glockengiessereien. Zwei davon in der Deutschschweiz, vier im Welschland, im Tessin gibt es keinen einzigen mehr. Die Glockengiesserei Gusset, die ich besuchen durfte, ist in der 9. Generation tätig und in Uetendorf zu finden. Ein Besuch vor Ort ist empfehlenswert und lehrreich. Für weitere Bilder und Erklärungen besucht doch die Website www.glockengiesserei-gusset.ch.

19. August 2019

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Kommentar schreiben

Buch „Die Kultur der Reparatur“

 Die Rede von der Wegwerfgesellschaft fühlt sich zwar etwas veraltet an, sie ist aber so aktuell wie nie.
Auch wer nicht zu den Leuten gehört, die ein voll funktionstüchtiges Handy zu Gunsten des neuesten Modells wegschmeissen, wird vor der Reparatur eines iPad zurückschrecken. Dessen ungeachtet finden sich immer mehr reparaturwillige Laien zusammen, um der Obsoleszenz von Konsumgütern entgegenzuwirken. Wolfgang M. Heckls Buch ist hierzu Einführung und Manifest.

15. August 2019

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Kommentar schreiben

Repair Café Thun am Samstag, 31. August 2019

Am Samstag, 31. August 2019 findet in der Rathaushalle in Thun von 10 – 16 Uhr wiederum das beliebte Repair Café statt.

Reparieren statt wegwerfen! Mit Hilfe von Profis wird Ihren defekten Lieblingsgeräten kostenlos wieder neues Leben eingehaucht. Zudem können Sie dazu Kaffee und Kuchen geniessen.

15. August 2019

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Kommentar schreiben

Repair Café Köniz – reparieren statt wegwerfen

In Repair Cafés bringen Besucher defekte Gegenstände mit und reparieren sie gemeinsam mit ehrenamtlichen Profis. Werkzeuge können kostenlos genutzt und gängige Ersatzteile vor Ort gekauft werden. Es wird gemeinsam repariert was repariert werden kann – unentgeltlich und in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen. Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) fördert die Repair Cafés: Dem Portemonnaie und der Umwelt zuliebe.
An folgenden Daten sind wir in der Aula vom Oberstufenzentrum Köniz für Sie bereit.
Samstag, 31. August 2019
– Samstag, 26. Oktober 2019
– Samstag, 30. November 2019
jeweils 10:00 bis 16:00 Uhr
In der Regel können repariert werden:
– Elektrogeräte aller Art (wie Mixer, Föhn, Lampen, Toaster, Staubsauger, Radios usw.)
– Computer (wie Neuinstallation, Schadsoftware entfernen, Hilfestellung)
– Textilien (wie Kleider, Taschen, Rucksäcke, Gürtel, Reissverschlüsse)
– Holzgegenstände (wie kleine Möbel, Spielsachen)
– Messer und Scheren schleifen
– Allerlei (z.B. nicht elektr. Haushaltsgeräte, Spielsachen)
– Modeschmuck
… und vieles mehr!
Kontaktmöglichkeiten:

12. August 2019

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Kommentar schreiben

Der Fleck muss weg

Plötzlich war er da – ein schwarzer Fleck unbekannten Ursprungs im unteren Bereich meines weissen Lieblings-T-Shirts. Einweichen, waschen und nochmals waschen. Nichts half. Da ich keine sehr begabte Näherin war, suchte ich ein Nähatelier auf. Die nette Geschäftsführerin motivierte mich, die Sache selber in die Hand zu nehmen und gab mir ein paar praktische Tipps mit auf den Weg. Mit dem Gedanken „Wenn ich nichts tue, muss ich das T-Shirt sowieso in die Altkleidersammlung geben“ wagte ich mich an das Projekt.

Ich besorgte einen passenden weissen Spitzenstoff und Faden in einem Stoffladen. Dann öffnete ich die Nähte zwischen Vorder- und Rückenteil. Anschliessend schnitt ich die untere Hälfte des Vorderteils oberhalb des Flecks waagrecht ab. Den gekauften Stoff nahm ich doppelt und schnitt ihn zurecht. Zuerst nähte ich ihn an die verbleibende Hälfte des T-Shirts, dann schloss ich die Seitennähte. Zuletzt kümmerte ich mich um den Saum.

Das Ergebnis meiner Nähkünste stellte mich soweit zufrieden, dass ich das T-Shirt wieder trage.

 

 

12. August 2019

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen 1 Kommentar »