C

REPARATUR BLOG

Näh Atelier to go

Im Hunziker Areal in Oerlikon ist ein Näh-Atelier to go im Umlauf. So kannst du Kleider flicken oder abändern, auch wenn dir die nötige Ausrüstung dazu fehlt.

Eine mobile Nähbox auf Rädern steht zum Ausleihen bereit. Und mit einer Chat-Gruppe im Hintergrund werden dir erst noch Tipps und Tricks beim Umsetzen geliefert.

Eine tolle Idee, die zum Nachmachen anspornt?

29. Juli 2020

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Kommentar schreiben

Zu Besuch im Atelier Boutique Bistro Alpenrösli in Thun

https://www.facebook.com/Alpenroesli.Thun/?epa=SEARCH_BOXDie Fachstelle Arbeitsintegration der Stadt Thun unterstützt erwerbslose und sozialhilfebeziehende Personen bei der beruflichen und sozialen Integration in unterschiedlichen Programmen. Eines dieser Programme mit befristeten Arbeitsplätzen ist das Atelier Boutique Bistro Alpenrösli an der Allmendstrasse in Thun, wo gleicherorts auch das Fundbüro und der Second hand Laden untergebracht sind. Im Atelier Boutique Alpenrösli entstehen aus unterschiedlichen Werkstoffen wie Papier oder wieder verwendeten textilen Materialien originelle und trendige Geschenkartikel, Dekorationsgegenstände, Wohn- und Kinderaccessoires, Portemonnaies, Taschen, Etuis, etc.

Ich besuche das Atelier Alpenrösli und darf Nathalie Müller – Sachbereichsleiterin im Alpenrösli – meine Fragen stellen. Als erstes interessiert mich brennend, wer immer wieder so schöne Ideen für neue originelle Artikel und Produkte hat, die ich alle begutachten darf. Nathalie erzählt mir, dass den kreativen Frauen im Atelier sehr oft spontan etwas einfällt, wenn sie ein sogenanntes «Abfallprodukt» oder Material in den Händen halten. Das Atelier erhält zum Teil unterschiedliche übrig gebliebene oder nicht mehr verwendbare Produkte. So zum Beispiel Stoffreste, Tapetenreste, Leder Abreste aus Fabrikationsbetrieben, Blachen die z.B. auf einer Baustelle eingesetzt wurden und nicht mehr wieder benützt werden, Bettwäsche oder Papiersäcke. Nie abgeholte Regenschirme aus dem Fundbüro werden zu den sogenannten «Bagella’s» umfunktioniert. Das sind wasserabweisende Stoffeinkaufstaschen, die man gut und praktisch in ein kleines Säckchen zusammenfalten und in der Handtasche verstauen kann. Praktisch auf Einkaufstour und für Gemüse oder Früchte vom Markt, die allenfalls noch etwas nass sind, oder aber, um den Badeanzug nach dem Schwimmen darin zu verstauen. Das ist übrigens eins der Lieblingsprodukte von Nathalie, und jeder «Bagella» stellt ein Unikat dar. Oft kommt es vor, dass es sich bei den im Atelier hergestellten Artikeln um Unikate handelt, da ja selten zwei gleich farbige oder gemusterte Regenschirme zur Verarbeitung gelangen. Umso schöner, wenn man ein solches Unikat ergattern kann. Ich greife auf jeden Fall auch gleich zu und kaufe eine prächtige «Bagella» Tasche. Eine Serie der Necessaires und Taschen wurde aus einer Blache gefertigt, die das Schloss Schadau in Thun während des Umbaus geschützt hat. Die Blache war in Rot, Rosarot und Grüntönen gemustert. Auch bei dieser Serie handelt es sich bei jedem Exemplar der Necessaires oder Taschen um Unikate. Aus alten Badetüchern oder Frottiertüchern entstehen sogenannte Abschminkpads. Auch hier gibt es nur eine begrenzte Anzahl, da ja das Badetuch irgendeinmal aufgebraucht ist. Danach geht’s zu einem nächsten Badetuch. Auch ein neueres Produkt – ein Schrub- respektive Massage-Handschuh – besteht aus einem Badetuch mit einem gestrickten oder gehäkelten Überzug, mit dem man sich herrlich die Haut schrubben kann. Aus nicht mehr benützter Bettwäsche werden die sogenannten «Säckli für alles» produziert. Auch hier bestehen diese in verschiedenen Mustern, Farben und Stoffe. Aus unserem Abfallbeseitigung stammt ein nicht mehr benützbares Gummiboot. Da haben eifrige Hände bereits versucht, ein Portemonnaie daraus zu nähen. Die Herstellung wird aber ins nächste Jahr verschoben, da das Atelier momentan bereits in der Weihnachtsdeko-Produktion steckt. Das Alpenrösli bedient auch Grosskunden wie zum Beispiel die Anliker Home AG in Bern, ein Möbelhaus und Innendesign, die verschiedenste Girlanden aus Papier in ihrem Sortiment anbieten. Da die Handarbeit filigran ist, dauert es natürlich etwas und es muss bereits im Sommer mit der Produktion begonnen werden. Für Girlanden muss Papier eingekauft werden. Aber auch die Resten der Blätter Papier für die Girlanden werden weiterverwertet bis nichts mehr übrig bleibt. Es entstehen zum Beispiel Sternchen und andere Formen, die gestanzt werden. Das Motto lautet möglichst jedes Material bis zum Ende aufzubrauchen, um nachhaltig zu sein und den Stoffkreislauf zu schliessen. Das Atelier Alpenrösli bietet enorm viele schöne Sachen aus ansonsten nicht mehr benützbaren Materialien an und leistet einen schönen Beitrag im Upcycling-Bereich. Im Alpenrösli ist das Fundbüro integriert und der Second-Hand Laden, der vor allem auserlesene Stücke anbietet. Das Bistro – ebenfalls im gleichen Gebäude an der Allmendstrasse integriert – verwendet Porzellan und für das Take-Away das Mehrwegsystem von reCircle an. Ein Besuch im Atelier Boutique Bistro Alpenrösli lohnt sich sehr, findet man immer etwas Wunderschönes. Das Atelier Boutique Bistro Alpenrösli findet man auf Facebook, Instagram und über die Homepage https://www.alpenroesli-thun.ch/alpenroesli-thun.html. Interview und Text Rachel Neuenschwander, Abfallberaterin Stadt Thun.

23. Juli 2020

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Kommentar schreiben

Green City Guide Basel

Reparieren

ReparierenReparieren hilft, den Dingen die Lebensdauer zu verlängern und dem Konsum entgegenzuwirken. Daher wird im neuen Nachhaltigkeitsführer der Stadt Basel auch dem Reparieren eine Plattform geboten. Unter der Rubrik „Nicht kaufen“ gibt es Links zu Läden und Organisationen in der Stadt Basel, die Elektronik reparieren. http://www.greencitybasel.ch/category/nichtkaufen/reparieren/

2. Juli 2020

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Kommentar schreiben

Blog Beitrag Kanton Schwyz: Turbine zügelt ins Theresianum

Turbine zügelt ins Theresianum

25. Juni 2020

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Kommentar schreiben

ReparierBar im Quartiertreffpunkt Wettstein, Basel

rapierbar logo

 

 

Liebe Freunde der reparierBar,

am Samstag, den 25. Januar 2020 starten wir das Jahr mit der reparierBar im Quartiertreffpunkt Wettstein, Burg, Burgweg 7, 4058 Basel von 11 bis 14 Uhr.

Bestimmt findet sich in eurem Haushalt einiges zum Reparieren? Dann wäre es doch an der Zeit, dies alles gemäss unseres Mottos „reparieren statt wegwerfen“ unseren versierten und fantasiereichen Reparateur*innen anzuvertrauen. Alles, was sich herbeitragen lässt, ist willkommen. Ihr könnt wie immer beim Reparieren mithelfen oder nur zusehen. Alle Gegenstände werden nach Eingangsreihenfolge den geeigneten Fachpersonen zugeteilt.
Schaut mal auf unserer Homepage reparier-bar.ch/so-funktioniert-es.html was wir neu zusätzlich aufgrund der immer wieder inspirierenden Ideen unserer Reparierer*innen flicken können.
Beachtet bitte auch die neue Regel: pro Person wird ein Gerät, ein Kleidungsstück etc. repariert. Falls ihr mehrere Gegenstände mitbringt, lasst ihr euch für das zweite aus Fairnessgründen – möglichst viele Personen sollen die Chance einer Reparatur geniessen – nach der ersten Reparatur wieder neu am Empfang in die Reparaturliste eintragen.
Wusstet ihr, dass defekte Kabel für den 230 V Anschluss relativ oft vorkommen und ernsthafte Probleme bis hin zu zu einem Brand verursachen können. Wenn also jemand ein Gerät hat, bei dem das Stromkabel beschädigt ist (Wackelkontakt, Zugentlastung abgerissen, angeknabbert …), wäre es eine gute Sache, wenn man das Gerät in die reparierBar brächte, so dass es dann wieder in einen sicheren Betriebszustand versetzt wird. Die Reparatur ist meist einfach zu machen und relativ günstig.
Annahmeschluss ist um 13:45 Uhr. Unser aller Ziel ist es, den reparierbaren Gegenständen ein längeres Leben „einzuhauchen“ und somit der Wegwerfmentalität bzw. dem Neukauf-Rausch ein Schnippchen zu schlagen.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen oder Kennenlernen am 25. Januar,
mit herzlichen Grüssen
Euer reparierBar-Team
PS: Die nächste reparierBar ist am Samstag, den 15. Februar 2020 in der Macherschaft, Gärtnerstrasse 46, 4057 Basel zur gewohnten Zeit von 11 bis 14 Uhr .

22. Januar 2020

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen 1 Kommentar »

RepairCafé Thun

Am Samstag, den 14. März 2020   findet das nächste Repair-Café in Thun im Rathaussaal von 10 bis 16 Uhr statt.

„Reparieren statt wegwerfen“ ist das Motto. Im Repair-Café reparieren Sie mit Hilfe von Profis kostenlos Ihre Lieblingsobjekte und geniessen dabei Kaffee und Kuchen. Infos: info@repaircafe-thun.ch oder 079 297 22 99

9. Januar 2020

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Kommentar schreiben

Etwas tun gegen die Wegwerfgesellschaft

Repair Café Hier kann die Kundschaft defekte Geräte vorbeibringen und sie gemeinsam mit Spezialisten reparieren

Elektrogeräte und Elektronik kosten heutzutage wenig. Das verleitet die meisten Leute dazu, ein Gerät einfach zu ersetzen, wenn es einmal kaputt
geht und das alte wegzuwerfen. Reparaturen beim Fachhändler – sofern es den überhaupt noch gibt – lohnen sich kaum noch. Entweder gibt es die
Ersatzteile nicht mehr oder eine Reparatur würde annähernd so teuer, wie ein neues Ersatzgerät. Und böse Zungen behaupten gar, dass es für die
Hersteller nicht von wirtschaftlichem Interesse sei, langlebige, robuste und auch reparierfähige Geräte herzustellen, weil damit das Wachstum
dieser Industrie gebremst würde. Also baut man solche, die möglichst kaputt gehen und sich nicht oder nur schlecht reparieren lassen (siehe auch
Text rechts «Die bewusst beschränkte Lebensdauer von Geräten»).
Diese Wegwerf-Mentalität ist manchen ein Dorn im Auge: Anfang Februar wurde aus einer Initiative des Forums Grenchen der Verein Repair Café
Grenchen gegründet, mit dem Hintergrund, eine nachhaltigere Lebensweise zu fördern. Der Verein wird am Samstag, 29. Juni erstmals ein Repair
Café im Parktheater durchführen, wo Leute ihre kaputten Haushaltsgeräte oder Unterhaltungselektronik, die ausgestiegen ist, vorbeibringen und bei
der Reparatur dabei sein können. Aber nicht nur elektrische oder elektronische Geräte werden repariert, auch mechanische Dinge, wie Spielsachen
oder kaputte Textilien, bei denen man beispielsweise nur einen Flicken aufnähen muss.
«Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, die Leute für einen nachhaltigeren Umgang mit den Ressourcen zu sensibilisieren», erklärt Sascha
Nussbaumer, Präsident des inzwischen 11 Mitglieder zählenden Vereins. «Pro Jahr fallen weltweit rund 50 Millionen Tonnen an Elektroschrott an,
und nur gerade 20 Prozent werden rezykliert.» Dies, obwohl die Geräte Gold, Silber, Kupfer, Platin oder Palladium enthalten – wertvolle
Rohstoffe, die schon in naher Zukunft knapp werden, wie diverse Studien zeigen (Kupfer, Zink, Gold und Silber, Zinn beispielsweise schon
innerhalb der nächsten 10-30 Jahre). In der Schweiz sind es pro Jahr rund 129 000 Tonnen Elektroschrott, die entsorgt werden.

Vater und Sohn

Der 43-jährige Software-Entwickler, gelernte Elektroniker und als Bereichsleiter in einer Firma in Solothurn tätig, die Hardware und Software
entwickelt, hat die Begeisterung fürs Reparieren verschiedenster Dinge von seinem Vater Peter Nussbaumer mitbekommen. Der 71-Jährige ist im
Vorstand des Vereins und wird am Repair Café ebenso eine aktive Rolle spielen, wie die anderen Mitglieder des Vereins, alle mit ähnlichem
Hintergrund und derselben Leidenschaft fürs Basteln und Tüfteln – Ingenieure, Elektrotechniker, Mechaniker und Modellbauer. Denn Peter
Nussbaumer, der lange bei der EWG tätig war, hat sein Leben lang «herumgestromert», wie er sagt. Auch noch zu Zeiten, als Geräte nicht einfach
weggeschmissen wurden, wenn sie einmal defekt waren. «Wir hatten damals ein riesiges Lager an Ersatzteilen, sei es für Bügeleisen, Staubsauger
oder andere Elektro-Haushaltgeräte. Denn damals kosteten solche Geräte wesentlich mehr als heute, wo man Staubsauger für 39.90 Franken kaufen
kann. Also wurden sie geflickt, wenn sie nicht mehr liefen.»
Etwa fünf Vereinsmitglieder werden sich um die Reparatur von Elektrik und Elektronik kümmern, zwei um mechanische Reparaturen, zwei Frauen
um Textilien. Die Reparaturen sind kostenlos, nur das zur Reparatur notwendige Material wird verrechnet.

Keine Konkurrenz fürs Gewerbe

Der Verein will dem Gewerbe nicht schaden: «Wir sehen ja meist schnell, ob etwas überhaupt innert nützlicher Frist zu reparieren ist, oder ob die
Reparatur unsere Möglichkeiten übersteigt. Dann werden wir unsere Kunden zu einer Servicestelle des entsprechenden Herstellers schicken – oder
aber wir sehen, dass sich etwas beim besten Wissen und Gewissen nicht reparieren lässt. Dann können wir dem Kunden mit gutem Gewissen
empfehlen, das Gerät zu entsorgen.
Meist seien es kleinere Schäden, gelöste Lötstellen oder defekte Sicherungen, die ein Gerät dazu bringen, den Geist aufzugeben. Schäden, die man
leicht reparieren könne, «sofern wir das Gerät überhaupt öffnen können», meint Sascha Nussbaumer schmunzelnd. Denn gerade bei moderneren
Geräten sei oft die Krux, dass man zum Öffnen der Gehäuse schon fast Spezialwerkzeuge benötige. Aus diesem Grund wird man auch keine
Handys oder TVs für eine Reparatur annehmen.
Kommt ein Besucher mit einem defekten Gerät an, muss er erst einmal einen Haftungsausschuss unterschreiben. «Auch wenn wir elektrische
Geräte nach einer Reparatur einer strikten Prüfung streng nach Protokoll unterziehen, können wir keine Haftung für zukünftige Schäden
übernehmen.» Geräte mit sicherheitsrelevanten Schäden werden nicht angenommen, also beispielsweise Mixer, bei denen die Befestigung der
Messer defekt sei oder Toaster mit defekten Heizschlangen. «Solche Geräte müssen wir ablehnen.» In einer Triage begutachtet einer der Experten
den Schaden und schätzt, wie lange die Reparatur wahrscheinlich dauert, welche Reparaturen gerade in Arbeit sind und wie lange der Kunde
warten muss. «Da hat man dann Zeit, um im Restaurant Parktheater einen Kaffee zu trinken oder eine Kleinigkeit zu essen.» Ist das kaputte Gerät
an der Reihe, wird der Kunde gerufen und ist bei der Reparatur dabei. Er kann sogar selber mithelfen. «Wir wollen schliesslich nicht einfach nur
flicken, sondern die Leute auch beraten und ihnen zeigen, wo der Fehler liegt.» Für schwierige Fälle könne man eventuell auch die Hilfe des
Internets in Anspruch nehmen, sagt Nussbaumer: «Oft gibt es für spezifische Geräte Reparaturanleitungen auf Youtube, die wir zu Rate ziehen
können».

Die bewusst beschränkte Lebensdauer von Geräten

Wer hat sich nicht auch schon darüber genervt, dass Geräte gerade dann kaputt gehen, wenn die Garantie abgelaufen ist, man ein neues Update
installiert hat und danach etliche Funktionen nicht mehr normal funktionieren oder das ganze Gerät ausgewechselt werden muss. Oder die
Meldung, die Tintenpatrone beim Drucker müsse ausgewechselt werden, weil sie leer sei – schneidet man das Teil auf, ist die Patrone noch zu
einem guten Viertel voller Tinte. Aber auch andere Schäden an Geräten können ärgerlich sein: gebrochene Lötstellen bei schlecht verlöteten
Kabeln, defekte Sicherungen, die man selber nicht so einfach ersetzen kann. Dafür sind die Repair Cafés da.
Man kennt sie in der Schweiz seit 2014. Die unabhängige Stiftung Konsumentenschutz SKS gründete damals das erste Repair Café in Bern als
Reaktion auf die damals bekannt gewordene Strategie vieler Hersteller, dass Geräte nach einer bestimmten Zeit einfach so kaputt gehen, ohne
ersichtlichen Grund. Bereits 2013 prangerte der Konsumentenschutz die sogenannte «geplante Obsoleszenz» an und veröffentlichte ein
umfangreiches Dossier dazu. Aktuell gibt es in der Schweiz 120 dieser Repair Cafés, ab Ende Monat nun auch in Grenchen. (om)

Ausgabe ‚Solothurner Zeitung‘, 11.06.2019

 

 

9. Januar 2020

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Kommentar schreiben

Die EU bastelt an einem Recht auf Reparatur

Verbraucher- und Umweltschützer kämpfen seit Jahren gegen kurzlebige Elektrogeräte. Nun feiern sie erste Erfolge.

Elke Salzmann kennt viele Beispiele für die moderne Wegwerfgesellschaft. Die Reparatur-Expertin des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen erhält regelmäßig Beschwerden über Hersteller, die keine Ersatzteile für ihre Geräte liefern. „Dann landet zum Beispiel ein vier Jahre junger Fernseher, der 1800 Euro gekostet hat, auf dem Müll“, erklärt die Expertin.

Entsorgen statt reparieren? Studien liefern Belege für diesen traurigen Trend. Laut Umweltbundesamt werden Flachbildfernseher doppelt so schnell ausgetauscht wie Röhrengeräte. Auch andere große Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen werden in Deutschland immer schneller ersetzt.
Die Ursachen sind vielfältig: Die meisten Neugeräte kosten weniger als früher, die Arbeitskosten für Reparaturen hingegen steigen. Die Komponenten von Computern und Smartphones werden häufiger verklebt anstatt verschraubt, damit die Geräte flacher werden. Und natürlich haben die Hersteller ein Interesse am schnellen Austausch – während auch manche Konsumenten stets das Neueste wollen.

Weiter zum Artikel

 

Quelle/Bild:
https://www.heise.de

13. November 2019

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Kommentar schreiben

ReparierBar

Am Samstag, den 16. November findet unsere für dieses Jahr 2019 letzte reparierBar in der Macherschaft, Gärtnerstrasse 46, 4057 Basel von 11 bis 14 Uhr statt.

Bestimmt findet sich in eurem Haushalt einiges zum Reparieren? Dann wäre es doch an der Zeit, dies alles gemäss unseres Mottos „reparieren statt wegwerfen“ unseren versierten und fantasiereichen Reparateur*innen anzuvertrauen. Alles, was sich herbeitragen lässt, ist willkommen. Ihr könnt wie immer beim Reparieren mithelfen oder nur zusehen. Alle Gegenstände werden nach Eingangsreihenfolge den geeigneten Fachpersonen zugeteilt.Schaut mal auf unsere homepage https://www.reparier-bar.ch/so-funktioniert-es.html
was wir neu zusätzlich aufgrund der immer wieder inspirierenden Ideen unserer Reparierer*innen flicken können.
So z.B. LCD Bildschirme und Fernseher, da sehr häufig nur die Kondensatoren defekt sind oder bei Handys und Computer defekte USB-Stecker und Ladebuchsen, wenn das Gerät zerstörungsfrei geöffnet werden kann. Apple Geräte können  nicht repariert werden, weil hier keine Ersatzteile vorhanden sind.

Annahmeschluss ist um 13:45 Uhr. Unser aller Ziel ist es, den reparierbaren Gegenständen ein längeres Leben „einzuhauchen“ und somit der Wegwerfmentalität bzw. dem Neukauf-Rausch ein Schnippchen zu schlagen.

Die Daten für 2020 haben wir, das OK Team festgelegt und nun müssen noch die Orte fixiert werden. Dann werden auch die Flyer wieder Anfang Dezember 2019 parat für Euch sein. Schon jetzt wünschen wir Euch eine geruhsame Vorweihnachtszeit, schöne Weihnachten und einen gelungenen Start ins Neue Jahr 2020.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen oder Kennenlernen am 16. November,
mit herzlichen Grüssen

Euer reparierBar-Team

PS: Die erste reparierBar für das Jahr 2020 steht schon fest. Sie ist am Samstag, den 25. Januar 2020 zur gewohnten Zeit von 11 bis 14 Uhr im Quartiertreffpunkt Wettstein, Burgweg 7, 4058 Basel .

12. November 2019

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Kommentar schreiben

Reparieren statt wegwerfen

Am Samstag, den 07. Dezember 2019 findet das nächste Repair-Café in Thun im Rathaussaal von 10 bis 16 Uhr statt.

„Reparieren statt wegwerfen“ ist das Motto. Im Repair-Café reparieren Sie mit Hilfe von Profis kostenlos Ihre Lieblingsobjekte und geniessen dabei Kaffee und Kuchen. Infos: info@repaircafe-thun.ch oder 079 297 22 99.

5. November 2019

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Kommentar schreiben
Bloggen

Hast du interessante Infos, Links oder Anleitungen für den Reparaturführer-Blog? Mach kein Geheimnis draus und sende uns

deine Inputs!