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2021 Januar

Mehr als eine Velowerkstatt!

Die meisten Bielerinnen und Bieler kennen das «Grüene Huus» vor allem wegen seiner stadtbekannten Velowerkstatt. Ob Velo, Töffli oder Dreirad für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung: Kaum eine Herausforderung, welche vom Team der Velowerkstatt nicht angenommen würde. Ausserdem werden im grüenen Huus für Kundinnen und Kunden massgeschneiderte Velos selbst hergestellt. Wer will kann dazu sein Velo in der Werkstatt gegen eine Gebühr von fünf Franken selber flicken – inklusive kostenloser Beratung von 15 Minuten.

Das «Grüene Huus» ist jedoch mehr als eine aussergewöhnliche Velowerkstatt: In seiner mittlerweile 39-jährigen Geschichte hat das «Grüene Huus» zur Verwirklichung zahlreicher Ideen beigetragen, viele davon mit Bezug zum selber herstellen oder reparieren. Neben der stadtbekannten Velowerkstatt gehören dazu etwa eine Töpferei, eine Holzwerkstatt oder ein Nähatelier. Etliche dieser von Jugendlichen ins Leben gerufenen Projekte waren grosse Erfolge und sind mitterweile aus dem «Grüene Huus» ausgezogen, da ihnen die Räumlichkeiten zu klein wurden.

28. Januar 2021

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Repair Café: «Flicken ist provisorisch – reparieren langfristig»

Das Repair Café in Sarnen ist kein «normales» Café, das nur leckeren Kuchen und Kaffee anbietet. Es ist ein Café, das zusätzlich den Ressourcenverschleiss minimiert und unser Konsumentenverhalten optimiert. In der Aula Cher in Sarnen kann man zweimal jährlich an einem Samstag defekte Gegenstände vorbeibringen und diese von Reparaturprofis kostenlos reparieren lassen. Wieso also etwas Neues kaufen, wenn man es stattdessen repariert haben kann? All das inklusive einer Café Atmosphäre.

Wir haben mit einem langjährigen Reparateur ein kurzes Interview geführt, um einen direkten Einblick in dieses Projekt zu erhalten. Philipp Niederberger ist seit drei Jahren beim Repair Café Stans und seit zwei Jahren beim Repair Café Sarnen dabei. Er ist gelernter Radio-TV Elektriker mit einer Weiterbildung zum Medizintechniker HF. Er ist seit 16 Jahren im Verkauf im Einsatz und damit weg von der Technik und dem Reparieren. Das Repair Café gibt ihm die Möglichkeit eine geliebte Tätigkeit wieder auszuüben, welche ihn so fasziniert. Zudem ist auch der Umweltgedanke für ihn ein wichtiger Aspekt, er versucht sich so gegen die heutige Wegwerfgesellschaft einzubringen. Nicht ohne Grund kommt Philipp dreimal im Jahr ehrenamtlich einen ganzen Samstag arbeiten: für ihn ist das Repair Café eine Bereicherung im Umweltverständnis, auch fasziniert ihn das Arbeitsklima, welches jedes Mal hervorragend ist.

Philipp ist vor allem für die Objekte der Audio-Video-Branche zuständig, hat jedoch auch schon Reparaturen bei Kaffeemaschinen, Handmixer, Toaster und Netzstecker beliebiger Art durchgeführt. Dies zu seinem grossen Vergnügen, da er diese Reparaturen äusserst interessant findet. Für ihn sind alle gelungenen Reparaturen ein voller Erfolg. Philipp meinte am Schluss des Interviews: «Wichtig erscheint mir, dass man den Gedanken hat, was zu reparieren und nicht zu flicken. Flicken ist provisorisch, reparieren ist langlebiger.» Doch der Gedanke allein ist nicht alles, manchmal fehlt den Reparateuren das richtige Material, was manchmal dazu führt, dass es dann doch mehr ein Flicken ist. Für Philipp ist dies besser als gar nichts, ohne das Repair Café würden die Gegenstände umgehend im Mülleimer landen. Somit hat man wenigstens eine verlängerte Lebensdauer erreicht. Natürlich gibt es auch den Fall, dass eine Reparatur nicht vollständig gelingt, wobei die Reparaturquote mit rund 60 Prozent sehr erfolgreich ist. Eine Reparatur kann 15 Minuten bis hin zu drei Stunden dauern, je nach Komplexität des Defektes und Gerätes. Doch egal, ob repariert oder nicht, ein herzliches Dankeschön gibt es immer. Es gibt Besucher, die fallen fast um vor Freude, wenn ihr heissgeliebtes Gerät wieder funktioniert, sei es die Kaffeemaschine, die Erinnerungen trägt oder ein Toaster, der schon seit Generationen in der Familie ist. Für Philipp ist dies Lohn genug.

Am besten gefällt Philipp beim Repair Café, dass er sich einen ganzen Tag ungeniert Geräten widmen und diesen «neues Leben» geben kann. Dies mit dem Hintergedanken, dass es funktionieren kann, jedoch nicht muss. Jedes reparierte Gerät ist ein Gewinn und ein Schritt weg von einem Massenkonsumverhalten. Die dahintersteckende Leidenschaft wie auch das umweltbewusste Denken ist für ihn die Motivation, sich immer wieder ehrenamtlich zu engagieren.

Auf die Frage, inwiefern das Repair Café einen positiven Effekt auf die Umwelt hat, war für Philipp klar, dass es vor allem auch darum geht, das Bewusstsein zu stärken, dass man hie und da auch was wiederverwenden kann und somit auch einen Grund hat, den Gegenstand aufzuheben und beim nächsten Repair Café vorbeizubringen. Also falls jemand einen frühen Frühlingsputz macht und defekte Sachen findet, bringt diese ins Repair Café. Wir freuen uns.

Blog von Svenja Wanner, natur & umwelt ob-nidwalden, Stans»

Nächstes Repair Café Sarnen 

Samstag, 13. März 2021, 10:00-16:00 Uhr, Aula Cher Sarnen / Patronat: Energiestadt Sarnen

Organisation: natur & umwelt ob-nidwalden, www.naturiamo.ch, info@naturiamo.ch

26. Januar 2021

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Communes durables et actions en faveur de la réparation

L’Etat de Fribourg, en collaboration avec l’Association des Communes Fribourgeoises, a le plaisir de vous présenter la nouvelle version de son Portefeuille d’actions durables : www.communes-durables.ch. Véritable boîte à outils en faveur de la durabilité, le Portefeuille d’actions durables fournit aux communes fribourgeoises et aux sociétés locales une boîte à idées pour renforcer et diversifier leurs projets en faveur de la durabilité. Plusieurs actions de la thématique « 12 : Développement durable » peuvent être mises en lien avec la réparation. Par exemple, l’action « Repair Café » donne les clés aux communes pour organiser ces évènements sur leur territoire. L’action « Deuxième vie des objets usagés aux déchèteries (ressourcerie) » propose quant à elle de mettre en place des zones de dépose d’objets usagés ou réparables dans les déchèteries communales. L’action « Système d’échange local (SEL) » a pour but de mettre en place des plateformes échanges de services, de compétences ou de biens entre membres. Il est donc possible de mettre à contribution ses compétences en réparation. Sur chaque fiche d’action sont détaillés les différentes étapes de mise en œuvre, les coûts ou encore les points d’attention particulière.

www.communes-durables.ch

14. Januar 2021

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Caritas Jura se lance dans la réparation de vélos

Le vélo a le vent en poupe du fait de la situation de crise que nous traversons. En effet, tant la situation sanitaire que l’urgence climatique poussent de nombreuses personnes à ressortir leur vélo ou même à en acquérir un nouveau. Les magasins spécialisés se sont vus submerger par l’augmentation de la demande et des délais d’attente sont à déplorer pour l’acquisition et pour la réparation. Par conséquent, Caritas a décidé de lancer son action « Vélo pour tous » dont le but est de permettre à chacun d’avoir accès à la réparation de son vélo. Cette initiative consiste en la création d’un atelier de réparation dans ses locaux de la rue St-Henri 10 à Delémont. Chacun peut donc y apporter son vélo dans le but de le remettre en état. Tout d’abord, un diagnostic gratuit est établi de sorte à cibler les réparations à effectuer. Ensuite, la possibilité est laissée au client de décider des actions à mettre en œuvre. Caritas Jura propose de nombreuses prestations à des prix attractifs. Les vélos électriques sont aussi pris en charge, bien que l’atelier n’effectue aucune réparation de batteries, de moteurs et de boîtiers de régulation.

Action « Vélo pour tous » de Caritas Jura : https://www.caritas-jura.ch/prestations/velo-pour-tous

 

14. Januar 2021

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Rucksäcke aus gebrauchten Aare-Gummibooten in der Schweiz hergestellt

Die Idee, Rucksäcke aus Gummibooten zu machen, entstand an einem warmen Sommertag, als die Aare mit Gummibooten überfüllt war. Am Abend desselben Tages lagen dann überall am Ufer der Aare und in den Abfallcontainern benutzte und kaputte Gummiboote. Da Gummiboote PVC enthalten und dies schädlich für die Umwelt ist, fanden wir: dieses Material darf nicht einfach in so grossen Mengen weggeworfen werden, wir müssen einen neuen Nutzen dafür finden!

Einfach war es nicht und es stellten sich uns viele Hindernisse in den Weg. Doch die Idee und der Wille, etwas aus diesen alten Gummibooten zu machen, waren da und so besorgten wir uns eine Nähmaschine und begannen, Rucksäcke zu designen und nähen – keine leichte Aufgabe mit diesem Material! Doch die viele Arbeit hat sich gelohnt und die dabei entstandenen Ideen und Produkte haben uns voll überzeugt und uns Ansporn gegeben, weiterzumachen.

2019 konnten wir dank der Unterstützung von Entsorgung + Recycling Stadt Bern (ERB) den ersten Gummiboot-Container bei der Dalmazibrücke aufstellen. Im Jahr 2020 war es dann endlich so weit und die Kollektivgesellschaft REBOERN wurde gegründet.

Rucksäcke für Damen und Herren Bern – Fairtrade | Reboern

 

12. Januar 2021

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Ein zweites Leben für Holz

Für das neue Lieblings-Möbelstück muss nicht zwingend ein Baum gefällt werden. Altholz kann «upcycled» und anstatt entsorgt, in ein Designerstück verwandelt werden. Mehrere Handwerkstätten in der Schweiz haben sich dieser Idee verschrieben. Sie spüren wertvolle Materialien auf und gestalten Kollektionen und Einzelstücke aus alten Parkettböden, Weinkisten, Restleder, SBB-Transportrahmen, Kabeltrommeln etc. Die Spuren der früheren Nutzung dürfen sichtbar bleiben und geben den Möbeln und Deko-Gegenständen einen ganz eigenen Charakter – echte Hingucker für Privaträume, Gastrobetriebe oder Verkaufsläden.

Eine Auswahl an Werkstätten, die Altmaterial einsetzen:

www.rewood.ch

www.kyburzmade.com

www.uniqamo.ch

6. Januar 2021

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